08.06.2009
Und wieder bewegt sich was auf Kiripotib...
...nämlich die Erde! Nachdem die Büsche gerodet worden sind, begann heute der "Padskrapper" (Straßenhobel), einen 30m breiten Randstreifen entlang der gesamten 1800m Landebahn zu planieren. Künftig können die Segelflugzeuge sofort nach der Landung auf diesen "taxi way" rollen. So werden Landungen in sehr kurzen Zeitabständen möglich, was besonders kurz vor Sonnenuntergang wichtig ist. Auch die Startfrequenz am Morgen profitiert davon, denn nun kann auch auf der Bahn 26 zügig hintereinander gestartet werden - unbehelligt von zur Startposition rollenden Segelflugzeugen.

  Padskrapper auf Kiripotib Landebahn
       
  14.01.2009
Allzeit breit
Die erste Saison ist noch nicht ganz beendet, da beginnen schon die
Vorbereitungen für die zweite. Zur Saison 2009/2010 wird Bernd 2 Container von Deutschland mitbringen.
Fleißige Hände verbreitern die 60 Meter breite Hauptbahn um weitere 30 Meter. Bevor die Bulldozer in Aktion treten können, müssen die Büsche einzeln gerodet werden, da sie sonst schnell wieder austreiben würden.
 
       
 

24.12.2008
"Outdoor" Weihnachtsfeier bei 30 Grad
Fröhliche Weihnachten wörtlich genommen. Etwas ungewohnt, aber trotzdem schön.

 
       
 

6.12.2008
Kulinarische Hoch-Zeit
Da wird der Nikolaus neidisch: Statt Pfefferkuchen und Rute gab es auf Kiripotib heute Abend etwas richtig Gutes auf die Gabel: Anna und Heinz zauberten einen veritablen Rheinischen Sauerbraten aus dem Sack, pardon, aus dem Solar-Ofen. Statt Rind oder Pferd schmurgelte hier jedoch ein Blesbock im Bräter. Die namibische Variante des urdeutschen Gerichts fand uneingeschränkten Beifall. Übrig blieben nur selige Segelflieger - sonst: nix!

 
       
  6.12.2008
0,66l/100km - The Political Correct Glider
Bernd und Klaus sind mit Ihrer ASH 25 heute eingetroffen. Gestern sind sie in Gariep Dam in Südafrika gestartet und bis Upington geflogen. Nach Erledigung der Zollformalitäten ging es heute weiter nach Keetmanshoop, um die Einreise nach Namibia zu deklarieren. Erfreulich easy wurde alles abgewickelt und schon nach 45 Minuten war die ASH wieder in der Luft. Um 17:30 Uhr setzte OM in Kiripotib auf. Die 1200 km Flugstrecke wurden in 12 Stunden und 11 Minuten zurück gelegt - bis auf die Starts alles im Segelflug! Mit 0,66 Liter Kraftstoff pro 100 km steht die Binder ASH recht weit oben in der Öko-Bilanz.
 
       
  01.12.2008
The First Waltz
Was treiben die Segelflieger auf Kiripotib, wenn Tiefs und Sturmwalzen am Himmel den Flugbetrieb lahmlegen? Sie walzen selber. "Heavy Metal"-Heinz juckte es ohnehin schon in den Fingern. Schnell wurden in Windhoek Kanalrohr, Zement, Eisen und Kugellager besorgt und in wenigen Tagen zu einer 6 Tonnen Walze zusammen gedengelt. Ab jetzt wird nach jedem Regen die Landebahn noch fester als sie es ohnehin schon ist.
 
       
 

29.11.2008
Atempause
1,5 Hochs und 16 Tiefs fanden wir heute auf unserer Wetterkarte. Dennoch konnten in Namibia einige große Flüge gemacht werden. Die Zufuhr feuchtlabiler Luftmassen aus Zentralafrika hält an und lässt uns auf das klassische "Namibiawetter" warten.

 
       
 

21.11.2008
Happy Landing
Dass ein Unwetter auch seine guten Seiten haben kann, bewiesen Ali, Arnold und Klaus, die einer riskanten Heimkehr nach Bitterwasser eine vorzeitige Landung auf Kiripotib vorzogen.
Für sie zahlte es sich in einem anregenden und fröhlichen Abend in geselliger Runde aus, für uns in Form der Bekanntschaft mit drei sympathischen Fliegerkameraden, die wir jederzeit gerne wieder bei uns willkommen heißen.
Milliepap und frisch geräucherter Farmschinken diente am nächsten Morgen der körperlichen, ein gutes Briefing durch Bernd der mentalen Stärkung. So vorbereitet konnten unsere Gäste den Heimflug in einen viel versprechenden Himmel antreten.
Auf Wiedersehen auf Kiripotib, lieber Ali, Arnold und Klaus!

 

       
  17.11.2008
Rekord als Spaziergang
750 km - in Deutschland nur an einer Handvoll Tagen im Jahr möglich. Als Namibia-Debütant ("Ich bin hier nicht auf Rekorde aus, ich möchte nur erst einmal die Verhältnisse hier kennenlernen...!") übertraf Paul (links neben Flugleiter Bernd) auf Kiripotib seinen persönlichen Streckenrekord schon am 4. Flugtag - bei einem "Spazierflug"! Wofür in Deutschland seinerzeit 7 Stunden erforderlich waren, gelang ihm hier bereits nach 5 Stunden. Ein kühles Bier hat er sich trotz der "Kurzarbeit" verdient.
 
       
  14.11.2008
Grenzschichtinspektion
Lilly, unser Deputee-Flugleiter befand nach eingehender Prüfung die Strömungsverhältnisse an Heinz' ASH 26 als absolut laminar und erteilte Startfreigabe.
 
       
  12.11.2008
Moonwalker
Erst um 14:30 Uhr startete Heinz diesen Nachmittag, was ihn jedoch nicht hinderte, 5000 Meter hoch aufzusteigen. Fast hätte er den Mond erreicht, wenn der Sonnenuntergang ihn nicht zur Heimkehr bewogen hätte.
 
       
  07.11.2008
Kiripotib fliegt!
Kurz vor 13:00 Uhr startete Bernd Dolba von Startbahn 36 zum Jungfernflug in Heinz’ ASH 26. Nach 200 Metern war er in der Luft. Wir alle fühlten die Magie dieses Momentes, doch schöner noch als der Anblick des startenden Segelflugzeuges waren die strahlenden Gesichter von Claudia und Hans, die Besitzer der Farm Kiripotib. Ihr Traum ist Wirklichkeit geworden! All die Mühsal, die Arbeit, die Kosten, die nervenzehrenden Verspätungen, all das war vergessen. Bernd landete eine Viertelstunde später auf Startbahn 08, denn der Wind hatte gedreht, und so genossen wir alle zusammen ein erleichtert heiteres Mittagessen. Am Nachmittag des selben Tages flogen Heinz und Paul in ihren Segelflugzeugen bis in eine Höhe von 5300 Metern. Für Paul war es der erste Flug in Namibia. Welch ein Tag!
 
 
© KIRIPOTIB FLYING NAMIBIA 2008